Pico trifft während der Suche viele Tiere

Eva Gutersohn kennt des Rätsels Lösung, und sie liest gerne Kindern aus ihrer Geschichte vor. Und zeigt, was zur Osterausstellung noch alles zu sehen ist, etwas in drei gut gefüllten Vitrinen mit allerlei Interessantem und Wissenswertem. Ein Hase darin stammt aus aus einem ehemaligen Rheder Tante-Emma-Laden von "Tante Tresken" aus dem Jahr 1970. 


In den Vitrinen wird viel Geschichtliches präsentiert. Mehr als 100 Jahre altes Porzellan mit Bärenmotiven, Bärenbücher mit Teddy, junggebliebene alte Osterhasen, Karten und Kalender aus der damaligen Zeit und Geschichtliches zum Osterbrauchtum. Die ersten Hasen aus Pappmasche gab es um 1860, und sie wurden – zur Freude der Kinder gefüllt mit bunten Zuckereiern – auf den Ostertisch gestellt. 


Die Ausstellung dauert bis zum Frühjahr. Danach wird es eine Sommerausstellung geben.


Eintritt: Erwachsene vier Euro, Kinder ein Euro.

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Pico ist nicht irgendein Hase. Er stammt aus der berühmten Steifftier- Sammlung aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, ist also rund 110 Jahre alt. Im Bestand von Gutersohn ist er seit rund 40 Jahren, zusammen mit zwei anderen Hasen, die damals gekauft wurden. Insgesamt gibt es inzwischen acht Picos, immer mit anderen Namen, die die Rhederin mit echten Steiff-Stoffen selber genäht und mit Holzwolle gefüllt hat.


Pico macht sich auf. Er findet es gut, dass er so viele interessante Begegnungen hat, wie zum Beispiel mit den Waldtieren, die ihm aber nicht helfen können. Und ein Rabe mit lauter, krächzender Stimme ruft ihm zu: „Lauf weiter, lauf weiter, bis zum Tümpel.“ An dem kleinen See hört er ein lautes Quaken von Dutzenden von Fröschen. Doch auch die können ihm nicht helfen, auch nicht die Schafe auf der nähen Weide. Schließlich entdeckt er den stolzen, aufgeplusterten Hahn Coco, und der öffnet Poco ein großes Gatter. Vor einem Tor steht auf einem großen Schild „Hasenhausen“. Ob dort die Reise nach Irgendwo endet? Im Museum gibt es die Antwort.

© Max und Moritz im Spielzeugmuseum,  Auf der Kirchwiese 1, D-46414 Rhede / Westfalen, Telefon 0 28 72 /47 85

Öffnungszeiten:dienstags, mittwochs, donnerstags, sonntags jeweils 15 bis 18 Uhr. Sonderzeiten und Führungen auf Anfrage.