Pico ist nicht irgendein Hase. Er stammt aus der berühmten Steifftier- Sammlung aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, ist also rund 110 Jahre alt. Im Bestand von Gutersohn ist er seit rund 40 Jahren, zusammen mit zwei anderen Hasen, die damals gekauft wurden. Insgesamt gibt es inzwischen acht Picos, immer mit anderen Namen, die die Rhederin mit echten Steiff-Stoffen selber genäht und mit Holzwolle gefüllt hat.
Pico macht sich auf. Er findet es gut, dass er so viele interessante Begegnungen hat, wie zum Beispiel mit den Waldtieren, die ihm aber nicht helfen können. Und ein Rabe mit lauter, krächzender Stimme ruft ihm zu: „Lauf weiter, lauf weiter, bis zum Tümpel.“ An dem kleinen See hört er ein lautes Quaken von Dutzenden von Fröschen. Doch auch die können ihm nicht helfen, auch nicht die Schafe auf der nähen Weide. Schließlich entdeckt er den stolzen, aufgeplusterten Hahn Coco, und der öffnet Poco ein großes Gatter. Vor einem Tor steht auf einem großen Schild „Hasenhausen“. Ob dort die Reise nach Irgendwo endet? Im Museum gibt es die Antwort.
© Max und Moritz im Spielzeugmuseum, Auf der Kirchwiese 1, D-46414 Rhede / Westfalen, Telefon 0 28 72 / 47 85
Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, donnerstags, sonntags jeweils 15 bis 18 Uhr. Sonderzeiten und Führungen auf Anfrage.